Hinweise zu Neodym-Magneten

Hinweise für die Verwendung von NdFeB-Dauermagneten (sog. Neodym-Magnete)

Bei der Verwendung von Magneten im Innern unserer Magnetverschlüsse handelt es sich um sog. Neodym-Magnete.
Diese Magnete werden heute sehr vielseitig eingesetzt (z.B. auch in sog. Magnetspielen, s.o. Bild) und sind im Allgemeinen auch vollkommen ungefährlich.
Dennoch sollten Sie bei der Handhabung auf einige Dinge achten.

Handhabung
• Neodym-Magnete sind extrem stark, bei unsachgemäßer Handhabung kann es zu Hautquetschungen und Blutergüssen kommen.
• Personen mit Herzschrittmachern wird empfohlen, sich nicht in der Nähe von starken Magneten aufzuhalten.(www.bmwa.bund.de oder www.cardiologe.de).

Bearbeitung
• Eine Beschädigung des Verschlusses (z.B. durch Herausziehen des Kautschukbandes) fördert die Korrosion und Oxidation des Neodymmagneten. Vermeiden Sie daher ein gewaltsames Trennen der Magnete vom Verschluss-System.

Anwendung
• Für Lebensmittelkontakt und Spielwaren ist der Einsatz von Neodym Magneten nur mit entsprechender Beschichtung (z.B. PTFE) geeignet.
• Leistungsminderung, Materialzerstörung und -auflösung können sich durch Korrosion (bitte trocken lagern), chemische Einflüsse, Gegenfelder, Temperatur und radioaktive Strahlung ergeben.
• Irreversible Verluste der magnetischen Eigenschaften können durch dauerhaftes Überschreiten der angegebenen Einsatztemperatur eintreten. Bitte beachten Sie, dass sich magnetische Werte auf Raumtemperaturen beziehen.

Wirkung
• Bitte beachten Sie, dass Magnetfelder Datenträger wie Festplatten, Disketten, Scheckkarten mit Magnetstreifen, Audio- und Videokasetten usw. löschen, elektronische und mechanische Komponenten wie Herzschrittmacher, Uhren, Zähler, Kompasse, Monitore beeinflussen bzw. zerstören können. Halten Sie daher bitte die Verschlüsse der Ketten nicht unmittelbar gegen die genannten Gegenstände.
• Menschen mit Herzschrittmachern sollten keine Neodym-Magnete am Körper tragen!
• Negative Einflüsse durch Dauermagnetismus, durch Dauermagnete verursacht, auf den menschlichen Körper (mit Ausnahme indirekter Wirkungen durch Beeinflussung von z.B. Herzschrittmachern) sind – Stand heute – nicht bekannt.
• Bei direktem Kontakt zu Magnetwerkstoffen und -systemen können jedoch allergische Reaktionen auftreten (z.B. gegen keramische und metallische Werkstoffe sowie Zink, Nickel und Kunststoffe).